
ADFC-Hofladentour zur Apfelernte - vollgepackt mit regionaler Qualität.
Regionale Qualität landwirtschaftlicher Produkte erfuhren Ende September 16 Entdeckungsreisende bei einer Radtour des ADFC zur Apfelernte und verschiedenen Hofläden in der Region. Die Teilnehmenden waren durchweg begeistert und freuen sich auf mehr!
Eine ganze 20kg Kiste voller Äpfel seiner Lieblingssorte „Braeburn“ transportierte etwa Tourguide Florian Reck bei der Hofladentour des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Ende September nach Hause. Auch etliche der 16 Teilnehmer brachten Körbe oder Taschen voller selbst geernteter Äpfel, Kürbisse aus bäuerlicher Produktion, Marmeladen, Säfte und andere regionale Erzeugnisse von der Radtour mit. Die kleine Reise durch die regionale Landwirtschaft wurde allseits als voller Erfolg wahrgenommen.
Zunächst war die Radelgruppe zu den Apfelplantagen des Apfelhofs Schneider pedaliert, wo an jenem Sonntag eines der jährlichen Selbsternte-Events stattfand. Dort pflückten die Radler nach Herzenslust ihre Lieblingsäpfel und besichtigten die Plantage, ehe sich die Gruppe weiter in Richtung Ladenburg wandte. Auf dem Weg dorthin konnten an den Selbstbedienungsautomaten der Firma Koch beispielsweise Eier von Hühnern auf der gegenüberliegenden Wiese erworben werden. Bei Ladenburg wurde dann in der Bauernsiedlung Neubotzheim ein kurzer Stopp bei den Bauernläden Haas und Linnenbach eingelegt, wo neben frischer Milch eine riesige Auswahl verschiedenster Kürbisse die Teilnehmer begeisterte. Ziel der Radtour war schließlich der Hegehof im nördlichen Ladenburg, wo zu Zwiebelkuchen und neuem Wein eingekehrt wurde und die Kunst aus Kürbissen zum Thema Dinosaurier bewundert wurde. Warum Dinosaurier? Weil das Hegehof-Team im diesjährigen Maislabyrinth in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn Museen etliche Dino-Rätsel für junge Entdecker versteckt hatte.
Zufrieden und mit vollen Fahrradtaschen oder -körben fuhr dann die Gruppe zurück nach Schwetzingen. Es soll nicht die letzte Höfe-Tour sein, meint Tourguide Florian Reck nach dem Erfolg: „Wir wollen mit unseren Touren zeigen, welche Ziele von Schwetzingen aus mit dem Fahrrad gut erreichbar ist. Im kommenden Jahr möchten wir, hoffentlich zur Spargel- und Erdbeerzeit, auch eine ähnliche Tour eher in südlicher Richtung, nach Oftersheim, Ketsch, Alt- und Neulußheim, Reilingen und Heidelberg machen. Dazu hoffen wir auch darauf, dass ein paar Landwirte Zeit und Lust haben, bei unseren Besuchen ein paar Worte zu ihren Betrieben zu erzählen.“
Mit der Hofladenrunde solle demnach nicht nur zu Einkaufs- und Entdeckungstouren mit dem Fahrrad motiviert werden, sondern auch die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gegend gefeiert werden: „Seit rund 7.000 Jahren, seit sich die Bandkeramiker hier niedergelassen haben, prägt die Landwirtschaft die Ebenen um Rhein und Neckar. Bis heute ist die – mittlerweile natürlich moderne, produktivere, verantwortungsvollere aber auch vor ganz neuen Herausforderungen stehende – Landwirtschaft das Fundament unseres kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Gefüges in der Region“, so Reck.